BIOGRAFIE

ZUR PERSON

 

1961
Geboren in Frankfurt a.M.

seit 1998
freischaffende Künstlerin

1999 - 2001
Mitglied des Kunstnetzwerkes der Aids-Hilfe NRW

2000 - 2001
Mitarbeit im Schulprojekt MUS-E der Yehudi-Menuhin-Stiftung Deutschland

2002
Eintrag ins Künstlerverzeichnis der Stadt Düsseldorf

2002-2008 Atelier in Düsseldorf-Gerresheim

2003
Mitglied der Fördergemeinschaft Junge Kunst (FJK)

2004 - 2008
Ausbildung Pranic-Healing nach GMCKS

Seit 2008

Atelier und Ausstellungsraum in Düsseldorf-Oberbilk

Seit 2008

Regelmäßige Mal-Workshops (Einzel und Gruppen)

2013

Partizipia - Kunstpreis - d-52 - Düsseldorf (Katalog)

2009-2015
Schulung in buddhistischer Philosophie/Dharma-Schulung bei Rigpa e.V.

2014 - 2016

Mitglied der Produzentengalerie Kunstbude 2.0/Witzwort-Nordfriesland

Beteiligung an verschiedenen Kunstprojekten in Nordfriesland.


REFERENZEN

 

Die Malerin Andrea Lorenz begreift ihre Kunst als "Interdimensionale Kunst", d.h. auf die Kunstschaffende wirken Energien aus Dimensionen ein, die uns bisher nur zum Teil die Quantenphysik als existent beweist. Gleichzeitig wirkt Andrea Lorenz auf diese Dimensionen ein und öffnet sie für ihre Kunst. Es handelt sich also um ein Wechselspiel, um einen Informationsaustausch, der es der Künstlerin ermöglicht, diese Ebenen durch ihre Bilder "sprechen" zu lassen.

Im Rahmen einer Nahtoderfahrung durfte Andrea Lorenz Momente eines erweiterten Bewusstseins erleben, die zur Folge hatte, dass sich die Wahrnehmungen für diese Ebenen bei ihr weiter verfeinerten. Ihr Ziel ist es, die Betrachter ihrer Arbeiten wieder an die Tiefen des eigenen Bewusstseins heranzuführen, sie wieder an die Ursprünge unseres Seins erinnern, dass wir mehr sind, als nur unser Körper.

So stellt sie den Menschen, der ihr bevorzugtes Arbeitsthema ist, in allen Dimensionen seines Seins, in bekannten und unbekannten Ebenen, dar. Sie nutzt hierfür die figürliche als auch die abstrakte Darstellung.


..Sind ihre Buddhaköpfe noch streng gegenständlich, so werden (Andrea Lorenz) übrige Arbeiten...deutlich abstrakter. So wird die aufgekratzte Schicht zu menschlichen Silhouetten...

Die Befreiung in Form einer Lichtsäule wird zum Sinnbild für das wieder gewonnene Urvertrauen, die Heimkehr in den Ursprung aller menschlichen Existenz. Sie arbeitet intuitiv, schnell, um den Trocknungsprozess der Acrylfarbe zu nutzen, ihre Figuren sind schemenhaft, finden sich in Konturen. Der Versuch einer unterbewussten, traumhaften Aufzeichnung des Erlebten.

Stark in der Farblichkeit und sicher in der Formgebung lässt Andrea Lorenz den Betrachter in ihr Innerstes schauen. Kein Abbild, sondern ein Inbild menschlicher Risse und Widersprüche, aber auch metaphyischer Ankunft und Erlösung zeigt eine verletzbar-starke Künstlerpersönlichkeit..."

Stefan Pelzer-Florack, Fachbereichsleiter Kultur, Stadt Grevenbroich


"In Ihren Schemenbildern, Objekten und Akten sind es die eher stillen Momente, die Andrea Lorenz auf Leinwand und Holz bannt. Stimmungen, die sich in Bruchteilen von Sekunden manifestieren und wieder verflüchtigen.
Wenn man sich erlaubt in ihre Bilder einzutauchen, hat man das Gefühl, in die Zeit einzutauchen. So als sei die Zeit ein Meer, das man durchschwimmen kann. Manchmal meint man dabei einen Blick in eine Welt werfen zu können, die weit zurück liegt oder parallel zu heutigen zu liegen scheint. Wer weiß das schon.
Andrea Lorenz öffnet mit Ihren Bildern Türen. Türen, die dem Betrachter Raum und Zeit geben, eine Atempause einzulegen, die Geschäftigkeit abzulegen und in die eigene Erinnerung zurückzulaufen, Gedanken aufzulesen, die irgenwo unbeachtet liegen blieben."
S. Drosdowski


"... Der weibliche Akt ist bei Andrea Lorenz eine Chiffre für das Wesen Mensch in Gestalt der Frau: schön, verletzlich, sehnsüchtig, manchmal in tiefem Grauen erstarrt, manchmal von aggressiver Erotik ohne jemals exhibitionistisch zu wirken.
Eine Frage des Standorts: Die Schemen. Amorphe Konturen aus nächster Nähe, schemenhafte Konturen im Abstand betrachtet. Als Grenzgänger zwischen verschiedenen Welten flammen Gestalten auf, werden wieder eins mit ihrer Umgebung. Wie Traumsequenzen erschließt sich das Figürliche immer wieder neu im vermeintlich Abstrakten.
Ein Begriff taucht ... immer wieder auf. Der Begriff "organisch". Und nirgendwo kommt dieser Begriff stärker zum Tragen, als bei ihren Arbeiten auf Holz. Die eindringliche Symbiose zwischen Rohstoff und Bearbeitung durch die Künstlerin macht die Qualität dieser Bilder aus. Farbe folgt dem Verlauf der Maserungen. So enstehen erste Konturen, die durch das Hineinkratzen ins weiche Urmaterial ihren letzten Schliff erhalten. Die Schemen werden hier wieder zum Leitmotiv. Das Ergebnis mutet oftmals reizvoll archaisch an."
Yvonne Hofer M.A.